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Aktuelles

Ausschreibung 51. Sebnitzer Wuchterlauf (pdf)

„110 Jahre Sebnitzer Kletterklubs“

Das ist der Titel einer Sonderausstellung zur Entwicklung des Klettersports in Sebnitz, die noch bis zum 31. Dezember in den Sebnitzer Sammlungen zu sehen ist.

In dieser Ausstellung wird ganz speziell auf die verschiedenen Kletterklubs und Vereinigungen eingegangen, die seit dem Jahr 1908 in Sebnitz gegründet wurden. Es ist schon beachtlich, dass es in der Zeitspanne von 110 Jahren in dem kleinen Städtchen Sebnitz zur Gründung von über 40 verschiedenen Klubs kam, deren Betätigungsfeld in der Freizeit der Kletter-und Wandersport war und zum Teil heute noch ist. Bei diesen Vereinigungen gab es  in der Zusammensetzung, wie auch bei den Mitgliederzahlen große Unterschiede.

Das Anliegen dieser Ausstellung besteht darin, einmal alle Sebnitzer Kletterklubs in der zeitlichen Folge ihrer Gründung, ihrer Mitgliederzahlen und ihrer bergsportlichen Leistungsstärke vorzustellen.

Dieser Aufgabe haben sich die Initiatoren, die Ortsgruppe Sebnitz des Sächs. Bergsteigerbundes und die Leiterin der Sebnitzer Städtischen Sammlungen, Frau Andrea Bigge, gestellt. Dass diese Aufgabe gut bewältigt wurde, zeigten über 80 Teilnehmer an der Eröffnung dieser Sonderausstellung und die zahlreichen Besucher zur Sebnitzer Museumsnacht. Immer wieder kommen Gäste aus vielen Orten, um sich diese Schau anzusehen. Weiterer Anziehungspunkte zur Ausstellung sind Bilder aus den heimat- lichen Felsrevieren des Sebnitzer Malers Hansjörg Hübler. Interessenten sollten sichdiese Schau nicht entgehen lassen.

GS

 

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Foto: Gunter Seifert

Abklettern bei herrlicher Herbstsonne

Als sich die Sebnitzer Bergsteiger zur ihrer letzten gemeinsamen Klettertour, dem Abklettern, am Reformationstag an der Kleinsteinwand einfanden, wurden sie von blauem Himmel und fast sommerlicher Sonnenwärme empfangen. Das Wetter konnte also gar nicht  besser passen. Die Sebnitzer Bergfreunde waren so zahlreich erschienen, dass es an den Lagerplätzen fast eng wurde. Vor allem war die Höhle des Kleinsteines in halber Höhe des Gipfels gefragt. Das herrliche Wetter hatte noch einmal regelrechten Kletterhunger bei den Anwesenden ausgelöst.

Der Gipfel der Kleinsteinwand wurde von allen Seiten her regelrecht bestürmt. Wenn auch die langen und schwierigen Aufstiege in der Talseite viele Kletterer anlockten, so waren die kürzeren Aufstiege von der Höhlenetage noch mehr gefragt. Da gab es manchmal kurze Wartezeiten. Beim diesjährigen Abklettern waren wieder mal alle Altersgruppen vertreten. Junge und ältere Frauen genau so, wie die jungen Burschen bis zu den älteren Bergfreunden waren dabei und auch der Kletternachwuchs fehlte nicht. Bei allen herrschte frohe Stimmung und überall war die Freude über diesen herrlichen, herbstlichen Klettertag zu spüren. Das Abklettern 2018 wird sicher allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Gunter Seifert

 

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eine Seilschaft im „Abendweg“

Fotos: Gunter Seifert

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Gipfelrast auf der Kleinsteinwand

        „Sebnitzer Wuchterlauf“ hat neuen Chef

Für den  04. Oktober war eine Beratung zur Fortführung der Veranstaltung angesetzt. In der sollten noch einmal einige Belange und Neuerungen für die Organisation und Durchführung des 51. und weiterer Wuchterläufe abgesprochen und beraten werden. Zu dieser Beratung hatte die Leitung der Sebnitzer SBB-Ortsgruppe interessierte Mitglieder eingeladen.

Zunächst begrüßte der neue Org.-Leiter der Traditionsveranstaltung Carsten Vater die Anwesenden. Danach stellte er seine Gedanken zur Durchführung des  Laufes für beide mög-

lichen Varianten vor. Es gibt ja nicht jedes Jahr genügend Schnee, um den Wettkampf, wie ausgeschrieben, als Skilanglauf austragen zu können. Immer wieder wird auch in Zukunft bei Schneemangel auf die Crosslaufvariante zurück gegriffen werden müssen, wie es in der Vergangenheit schon oft der Fall war.

Danach gab es die Vorstellung der Aufgabenbereiche, die in der Zukunft mit einem Verantwortlichen zu besetzen sind. Für einige Bereiche konnten schon  Bergfreunde gefunden werden. Bis Ende Oktober sollen auch die restlichen Ressorts einen „Chef“ haben. Es steht also auch noch eine Menge Arbeit an, die es zu erledigen gilt. Trotzdem ist die Fortsetzung der Traditionsveranstaltung erst mal in guten Händen und kann als gesichert betrachtet werden. Das war und ist auch das Hauptanliegen des ehemaligen Org.-Leiters Gunter Seifert. Dieser nahm die Beratung zum Anlass, um den neuen Chef für seine Entscheidung zur Fortsetzung der Veranstaltung zu danken und gratulierte ihm zu dem Entschluss. Bei der eher symbolischen Übergabe überreichte er Carsten Vater eine Skispitze aus Keramik mit dem Wuchterlauf-Logo als kleines Dankeschön, was von den Anwesenden mit Beifall bedacht wurde.

Gunter Seifert

 

UebergabeWuchterlaufWeb

Foto: privat